- schliesst Löcher und Risse in Leder und Kunstleder
- in 46 Standardfarben, vielen Sonderfarben oder farblos-transparent lieferbar
- überall dort einsetzbar, wo Füllbedarf besteht
Produktbeschreibung
Flüssigleder ist für Schäden im Leder geeignet, bei denen ein Füllbedarf besteht. Kratzer und Gebrauchsspuren, die nur in der Farbschicht des Leders sind, benötigen keine Bearbeitung mit Flüssigleder. Hier sind das Glätten mit dem Leder Schleifpad und eine Farbangleichung mit Leder Fresh ausreichend.
Flüssigleder hat nach dem Trocknen immer eine glatte und glänzende Oberfläche. Um die Reparaturstelle unsichtbarer zu machen, muss die Schadstelle nach einer Reparatur mit Leder Fresh in passender Farbe angeglichen werden. Das Leder Fresh mit einem Schwämmchen mehrfach aufgetupft und mit einem Fön trocknen, bis die gewünschte Abdeckung erreicht ist. Die Reparaturstellen vor der Bearbeitung mit unserem Leder Reinigungsbenzin gründlich entfetten, um alte Pflegemittelreste zu entfernen. Raue Stellen, Kratzer und Bruchkanten vor der Bearbeitung mit unserem Leder Schleifpad glätten.
Flüssiglederreparaturen bei verhärteten Ledern immer vor einer Behandlung mit Altleder Softener durchführen. Die Rückfettung würde sonst die Haftung des Flüssigleders mindern.
Menge
7 ml Tube mit feiner Dosierkanüle (reicht für fast alle Anwendungen)
Anwendung
Die Kappe der Flüssigledertube abziehen und mit dem Flüssigleder die Schadstellen füllen. Mit einem Spachtel das Flüssigleder gleichmäßig verteilen. Anschließend je nach Füllmenge 1 - 2 Stunden trocknen lassen. Wiederholen Sie den Vorgang bitte solange, bis die Reparaturstelle möglichst glatt und gefüllt ist.
Bei größeren Schäden ist es manchmal nicht möglich, nur durch Spachteln die Oberfläche der Reparatur gleichmäßig und glatt zu bekommen. Solche Schadstellen müssen dann noch nachbearbeitet werden. Flüssigleder kann aber nicht trocken geschliffen werden. Dies würde die Reparaturstelle beschädigen.
In Fällen, wo eine Glättung der Reparaturstelle erforderlich ist, kann dies mit dem GLD – Stift erreicht werden. Die GLD – Lösung löst die obere Schicht der Reparaturmasse an, so dass die Oberfläche leicht nachbearbeitet werden kann. Den Deckel des GLD - Stiftes öffnen und die Filzspitze mehrfach eindrücken, damit sich der Filz mit der GLD - Lösung tränkt. Wird der Filz zu nass, den Überschuss mit einem Tuch abtupfen. Dann mit dem Stift die getrocknete Flüssiglederreparatur vorsichtig oberflächlich anlösen und glätten und erneut trocknen lassen. Alternativ kann die Reparaturstelle nach der Anlösung mit dem GLD - Stift auch mit dem Schleifpad nachgearbeitet werden. Beide Methoden dienen zur Glättung einer Reparatur. Immer vorsichtig und mit wenig GLD - Lösung arbeiten. Wird zu nass gearbeitet, „verschwimmt“ die Reparaturstelle. Auf diese Weise kann man eine Reparatur solange nachmodellieren, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist.
Eine Lederstruktur kann nur mit einer Prägematte nachgeprägt werden. Solche Arbeiten sollte man aber von einer Fachfirma durchführen lassen. Meist sind die Leder im Schadensbereich glatt, so dass eine Prägung auch gar nicht erforderlich wird.
Die Filzspitze des GLD - Stiftes kann bei Verunreinigungen oder Verschleiß herausgenommen und umgedreht neu eingesetzt werden. Insbesondere bei einem Farbwechsel sollte dieser Wechsel erfolgen.
Flüssiglederreparaturen müssen zuletzt mit Leder Fresh farblich nachgetönt werden, um Farb- und Glanzunterschiede auszugleichen. Um das Flüssigleder ausreichend abzudecken, sollte das Leder Fresh mehrfach aufgetupft und mit einem Fön zwischendurch getrocknet werden. Das Leder dann einen Tag später mit Leder Protector pflegen.
Ein Loch mit fehlendem Leder
Löcher sollten zuerst auf der Rückseite durch Gegenkleben verstärkt werden. Dazu verwendet man dünnen Stoff (können Sie bei uns kostenlos anfordern) und den Lederkleber. Dann ein Stück Leder des Originalbezuges an einer verdeckten Stelle wegschneiden und passend zum Einsetzen zurechtschneiden. Anschließend das passend geschnittene Lederstück mit unserem Lederkleber einkleben. Die von oben sichtbaren Außenränder mit dem Flüssigleder wie oben beschrieben schließen.
Ein Riss im Leder
Leder, die schon eingerissen sind, müssen erst daraufhin geprüft werden, ob das Leder nicht besser ausgetauscht werden sollte. Insbesondere lange Risse in alten und spröden Ledern oder Risse in besonders belasteten Bereichen sind häufig nicht reparabel bzw. nicht lange haltbar nach der Reparatur. Wir empfehlen Rissreparaturen nur bei noch stabilen Ledern und bei Risslängen von nur wenigen Zentimetern.
Die Vorgehensweise: Kleine Risse, die nicht unter Spannung stehen, zuerst mit unserem Lederkleber provisorisch Stoß auf Stoß verkleben. Dann den Riss wie oben beschrieben mit Flüssigleder schließen. Risse, die unter Spannung sind, sollten mit dünnem Stoff hinterklebt werden.
Bei sehr großen Rissen und sehr spröden Ledern kann man alle 3-4 Zentimeter eine Naht mit Knoten nach unten setzen. Den Faden anschließend mit dem Flüssigleder kaschieren.
Links und rechts vom Riss (das Leder darf dort nicht zu spröde sein) ein Loch durchstechen und Nähgarn mit einer Rundnadel durchfädeln. Den Knoten auf die Rückseite legen und nur bis Stoß auf Stoß des Risses zusammenziehen. Zu große Risse in belasteten Bereichen oder insgesamt zu schwache oder verhärtete Leder sollten aber besser durch neues Leder ersetzt werden.
Zu reparierende Stelle mit Reinigungsbenzin entfetten |
Dann mit dem Leder Schleifpad - wenn nötig - glätten |
Mit Flüssigleder auffüllen... |
... und gleichmäßig verteilen |
Bei Schliessen von Rissen oder Löchern die Lederränder
mit Lederkleber Stoß auf Stoß verkleben |
Große Risse mit Stoff hinterkleben |
Produktvideo
Folgende Farbmuster stehen uns zur Verfügung. Wichtig: Die Farben, die Sie auf dem Bildschirm sehen, sind immer nur ein annähernder Farbton. Jeder Bildschirm oder Drucker stellt Farben anders dar. Bitte bestellen Sie nach diesen Farbmustern nur dann, wenn der Name der Farbe eindeutig identifiziert ist.
Renault |
 beige 25 |
dune beige (evtl. auch hellgrau) |
grau / muskatgrau grege clair 0221 |
 monaco |
 rot 26a |
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